News

31
Okt
2011

Kein Arbeitszeugnis? Arbeitgeber muss Schadenersatz zahlen (#Urteil)

Erhält ein Arbeitnehmer kein Arbeitszeugnis und bekommt aus diesem Grund keinen neuen Job, so kann er von dem ehemaligen Arbeitgeber Schadenersatz fordern, so das Arbeitsgericht Bremen-Bremerhaven.  Im Entscheidungsfall hatte ein Mitarbeiter die Kündigung erhalten. Er forderte seinen ehemaligen Arbeitgeber mehrfach auf, ihm ein Arbeitszeugnis auszustellen. Vergebens. Das machte die Jobsuche nicht gerade leicht. So erhielt er auf zwei Bewerbungen einen Absage, weil er über seine langjährige Tätigkeit kein Arbeitszeugnis vorlegen...
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11
Jul
2011

Arbeitgeber muss beweisen, dass er das Zeugnis bereits ausgestellt hat (#Urteil)

Zeitmangel, Lustlosigkeit oder was auch immer der Grund ist – er zählt nicht. Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Mitarbeiter nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein Zeugnis auszustellen. Behauptet ein Arbeitgeber dreist, er habe bereits ein Zeugnis ausgestellt, muss er das auch beweisen können.
30
Mai
2011

Schlussformel: „Alles Gute für die Zukunft“ reicht (#Urteil)

Arbeitnehmer müssen sich damit zufrieden geben, wenn der Arbeitgeber im Arbeitszeugnis nur "Alles Gute für die Zukunft" wünscht.  Das Unternehmen muss das Ausscheiden im Arbeitszeugnis weder bedauern noch sich für die bisherige Arbeit bedanken (LAG Baden-Württemberg).
12
Okt
2010

Zeugnisfälschung ist kein Kündigungsgrund (#Urteil)

Zeugnisfälschung ist kein Kündigungsgrund, sagt das Arbeitsgericht Frankfurt/Main. Es liegt zwar ein außerdienstliches Fehlverhalten vor, dieses habe aber keinen Einfluss auf die Arbeitsleistung des Mitarbeiters oder dessen betriebliche Verbundenheit. 
25
Jul
2009

Wenn schon der Name im Zeugnis falsch geschrieben ist (#Urteil)

Ist der Name im Zeugnis falsch geschrieben, gilt der Zeugnisanspruch als nicht erfüllt. Bei einem titulierten Zeugnisanspruch (zum Beispiel Urteil oder Vergleich) kann man durch die Festsetzung eines Zwangsmittels die Korrektur des Namens erzwingen.  
13
Jul
2009

Zeugnisformulierung per Vergleich bindend (#Urteil)

Verpflichtet sich der Arbeitgeber in einem gerichtlichen Vergleich, das Arbeitszeugnis nach einem Zeugnisentwurf des Mitarbeiters zu erteilen, so darf er von den vorgegebenen Formulierungen nur abweichen, wenn er einen wichtigem Grund hat  (LAG Köln, Beschluss vom 2.1.2009, Az.: 9 Ta 530/08).
17
Jun
2009

Kein Schadenersatz für verspätetes Zeugnis ohne Mahnung (#Urteil)

Der Arbeitgeber muss innerhalb von zwei Wochen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein Arbeitszeugnis ausstellen. Tut er dies nicht, muss er unter Umständen für ein verspätetes Zeugnis Schadenersatz zahlen, wenn Sie dadurch ein aussichtsreiches Jobangebot verlieren. Voraussetzung: Sie müssen vorher das Arbeitszeugnis anmahnen.