Gut zu Wissen

Referenz und Empfehlung
15
Jan
2010

Referenzen: Auf Empfehlung von … (Teil 1)

Oftmals werde ich gefragt, ob man auch als freier Mitarbeiter Anspruch auf ein Arbeitszeugnis hat. In Anbetracht der wachsenden Anzahl von Freiberuflern, die als „Feste Freie“ in Unternehmen beschäftigt werden, eine berechtigte Frage, die man jedoch leider mit Nein beantworten muss. Zumindest gibt das Gesetz keine klare Grundlage her.

Nichts vorzuweisen?

Als Freiberufler steht man dann häufig vor dem Problem, dass man seine Tätigkeit belegen muss, aber nicht kann. Natürlich haben viele noch die Möglichkeit, geeignete Arbeitsproben vorzulegen – was ist jedoch bei Jobs, bei denen dies aufgrund der Eigenarten der Tätigkeit nicht möglich ist (zum Beispiel bei vertraulichen Aufträgen? Hier kann ein Referenzschreiben Tür und Tor öffnen.

Referenzen: Zukünftiger Trend?

Während Referenzen und persönliche Empfehlungsschrei­ben im britischen und amerikanischen Raum gang und gäbe sind, sind sie in Deutschland bislang eher weniger verbreitet. Es ist jedoch abzusehen, dass sie durch die im Trend liegende Auslagerung vieler Tätigkeiten an Externe sowie die steigende Anzahl von Freiberuflern in nächster Zukunft mehr an Bedeutung gewinnen werden.

Achtung

Natürlich ist Ihr Auftraggeber nicht verpflichtet, Ihnen ein Empfehlungsschreiben auszustellen – es sei denn, Sie haben dies vertraglich vereinbart. Dennoch wird er, gerade wenn er selbst Unternehmer ist, und mit Ihrer Leistung zufrieden war, für Ihr Anliegen Verständnis haben.

Wie ein persönliches Empfehlungsschreiben aufgebaut ist und welche Vorteile auf der Hand liegen – das finden Sie hier in Teil 2.

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