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Achtung Zwischenzeugnis
14
Aug
2009

Vergleich „Endzeugnis wie Zwischenzeugnis“ (#Urteil)

Verpflichtet sich der Arbeitgeber durch einen Vergleich, ein Zeugnis „in Anlehnung an das bereits erteilte Zwischenzeugnis“ zu verfassen, so ist er an die Vereinbarung gebunden, auch wenn er nachträglich von einem Fehlverhalten des Mitarbeiters erfahren hat, sagt das ArbG Köln.

Es sei nicht relevant, so heißt es in der Begründung des Urteils, dass der Arbeitgeber nachträglich von einem Fehlverhalten des Klägers erfahren habe. Da er die Verpflichtung im Vergleich nicht davon abhängig gemacht habe, dass ihm keine neuen Tatsachen über den Beschäftigten bekannt würden, sei er in jedem Fall an die Vereinbarung gebunden. (ArbG Köln, Urteil vom 29.06.2009, Az: 6 Ca 9134/08).